Schüßler - Die Salze des Lebens

Nicht nur geschmacksbedingt ist die Prise Salz oft entscheidend, auch in medizinischen Bereichen wird sie angepriesen. Es handelt sich dabei um 12 Salze: Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kalium, Lithium, Silicea und Mangan, komprimiert unter dem Sammelbegriff „Schüßler Salze“. Ihren Namen verdanken die kristallinen Verbindungen dem Arzt und Biochemiker Wilhelm Heinrich Schüßler, der im 19. Jahrhundert durch eine neuartige Erkenntnis ein Therapieverfahren entwickelte, das heute als ideales Konzept für Selbstmedikation gilt. 

Mit Biomineralien können Mangelzustände in unseren Zellen behoben und reguliert werden. Mineralstoffe sind als anorganische Substanzen für den Körper nicht herstellbar. Sie müssen ständig zugeführt werden, da sie täglich in relativ großer Menge verbraucht und zum Einstellen der Milieus aller chemischen Reaktionen (ca. 1030/sec.) gebraucht werden.


 

Die Mineralstoffanwendung besteht aus 3 Phasen:

1. Normalisierung der biochemischen Gleichgewichte. Schnelle Erleichterung nach 1-2 Stunden od. ca. 30-50 Tbl. (ca. alle 5min 1) bei akuten Beschwerden. Viel heißes Wasser trinken. 3-5xtgl. Mineralstoffe nachfüllen. Bekommen die Zellen kein Mineral wird dies mit Unwohlsein quittiert. Bei akuten Symptomen den entsprechenden Mineralstoff 2-3 Tage hoch dosieren.

2. Aufbau einer Blutpufferkapazität. Hier verringern sich die Beschwerden in dem Maße, in dem die Zellen in der Lage sind, Mineralverluste im Blut durch entsprechende Minerale wieder auszugleichen. Dauer je nach Mineral, Ernährung, Alter und Mangelstärke 6-36 Monate. Bei Kleinkindern 1-6 Wochen.

3. Aufbau der Langzeit- und Reservespeicher. Das Wohlbefinden ist nun wiederhergestellt. Die Langzeit- und Reservespeicher sollten anschließend aufgefüllt werden, damit bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Ereignissen die Blutpuffer schnell nachgefüllt werden können um sicher dauerhaftes Wohlbefinden zu erreichen. Dauer je nach Mineral, Ernährung und Alter 6 Monate bis 8 Jahre.

 
Die 12 Schüssler-Salze:

  • Calcium fluoratum (Flussspat)
  • Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)
  • Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)
  • Kalium chloratum (Kaliumchlorid)
  • Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)
  • Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)
  • Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)
  • Natrium chloratum (Kochsalz)
  • Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)
  • Natrium sulfuricum (Glaubersalz)
  • Silicea (Kieselsäure)
  • Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

Diese 12 ursprünglichen Schüssler-Salze wurden mit der Zeit noch um 12 Ergänzungsmittel und 11 Funktionsmitteln (Salben) ergänzt.

 

Wichtig ist!

Die Schüssler-Salze liegen als Tabletten vor. Mit Ausnahme von Nr. 1 Calcium fluoratum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 11 Silicea, die in D12 gebräuchlich sind, werden alle Funktionsmittel in D6 gegeben. Chronische (oder langwierige) Krankheiten verlangen 3–6 Tabletten am Tage, akute Zustände bis zu alle 5 Minuten 1 Tablette. Erscheinungen, die gewissermaßen zwischen diesen beiden Zuständen liegen, verlangen ein- bis zweistündlich 1 Tablette. Werden mehrere Mittel verordnet, sollen sie im Wechsel genommen werden. Das Einnehmen geschieht – der optimalen Wirkung wegen – ¼ bis ½ Stunde vor den Mahlzeiten oder 1 Stunde danach. Man läßt die Tabletten grundsätzlich langsam im Munde zergehen. Keinesfalls soll man sie einfach schlucken wie Pillen oder Dragees, denn bereits die Aufnahme der feinstverteilten Arzneistoffe durch die Mundschleimhaut ist wichtig und gehört mit zum Heilplan. Eine Ausnahme ist das Mittel Nr. 7 Magnesium phosphoricum bei Schmerzanfällen und Krampfzuständen: Hiervon werden 10 Tabletten in heißem Wasser gelöst und möglichst heiß in kleinen Schlücken getrunken. Zum Umrühren sollte ein Kunststofflöffel verwendet werden. Man bezeichnet diese Darreichungsart der Kürze halber mit dem volkstümlichen Ausdruck "heiße Sieben". Jeden Schluck im Mund halten solange wie möglich. Bei Milchzuckerallergie nicht herunterschlucken sondern im Mund behalten und ausspucken. Auch die Anwendung als Breiumschlag, (Fuß-)Bad, Salbe oder Creme ist günstig.

Nicht mit Magneten (Eisenlöffel, Metalldose usw.) od. Elektromagneten (Lagerung auf Kühlschrank, Fernseher) in Berührung bringen. Besser ist auch immer Plastik-, Horn- oder Holzlöffel statt einen Metalllöffel zu verwenden.

 


Ursachen für Mineralstoffmängel:

Schwermetalle (Amalgam), Umweltgifte, Pestizide, Herbizide, denaturierte od. bestrahlte Nahrung, unreif geerntetes Obst, künstliche Reifung und Aufzucht, zu viel Weißmehlprodukte, zu viel Industriezucker, ausgelaugte Böden, falsche Gewichtung der Nahrung – zu viel Fleisch, kein Getreide, zu viel Rohkost, zu viele Milchprodukte, häufiger Wechsel von sauren Milchprodukten zu Molkeprodukten und umgekehrt, zu wenig eingekochtes Obst- , Arzneimittel, nicht artgerechte Tierhaltung, nicht artgerechtes Futter, hastiges Essen, Fastfood, einseitige Ernährung, schlechte Zähne, Elektrosmog, Erdstrahlen, Mikrowelle, Gefrierschrank, Stress, Luftverschmutzung, zu wenig Schlaf, Übersäuerung, Wut, Ärger, Zorn, Trauer, Angst, zwanghafte Strukturen, Sucht.

 


Vielseitig einsetzbar!

  • Die Schüßler-Salze sind vielfältig anwendbar. Eingesetzt werden sie beispielsweise bei folgenden Beschwerdebildern:
  • Bei nervös bedingten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Reizmagen, Verdauungsproblemen sowie Schlafstörungen.
  • Bei Schwächezuständen, z.B. nach längerer Krankheit, sowie bei starker Infektanfälligkeit.
  • Bei Erkältungskrankheiten mit Halsschmerzen, Schnupfen und Husten.
  • Bei gestörter Wundheilung nach Operationen, Unfällen oder Knochenbrüchen.
  • Bei allgemeiner Bindegewebsschwäche wie Cellulitis oder Gefäßschwäche, z.B. Krampfadern oder Hämorrhoiden.
  • Zur Unterstützung gegen psychische Probleme, z.B. häufig auftauchende Angstgefühle, Erschöpfung oder Neigung zu Stimmungsschwankungen.
  • Bei verschiedenen funktionellen Beschwerden, die ohne organischen Befund auftreten, z.B. nervöses Herzrasen, starke Menstruationsbeschwerden.
  • Bei chronischen Hauterkrankungen wie Akne.

 
In vielen Apotheken ist Naturheilkunde ein Trend. In Ihrer Apollonia-Apotheke eine Überzeugung!

Hier steht Ihnen mit Apothekerin Frau Helen Blaschke, die eine zusätzliche Ausbildung als Heilpraktikerin besitzt, eine kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie hilft Ihnen kompetent bei allen Fragen zu Homöopathie, Phytotherapie, Bachblütentherapie, Magnetfeld- und Enzymtherapie.