Quält auch Sie der Magen?
Magenschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Nicht weiter schlimm, denn meist verschwinden diese Beschwerden nach kurzer Zeit wieder. Doch manchmal ist das Leiden hartnäckig und wird zu einer dauernden Belastung. Häufig beschreibt man das Übel mit dem Magen dann als Gastritis, Reizmagen oder "Managerkrankheit". Anfang der achtziger Jahre entdeckten zwei australische Forscher den Winzling, der sich im Magen breit macht. Die Entdeckung war eine medizinische Sensation, galt es doch als sicher, dass im sauren Magensaft keine Bakterien überleben können.

Test negativ: Und was dann?
Ist der Test negativ, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Antikörper gegen Helicobacter vorhanden. Sie haben daher wahrscheinlich auch keinen Helicobacter im Magen, der die Ursache ihrer Magenbeschwerden sein könnte. Ihr Arzt wird weitere Untersuchungen vornehmen, um den Grund der Beschwerden festzustellen.

Test positiv: Und was dann?
Ist der Test positiv, sind Antikörper gegen Helicobacter vorhanden. Ihr Arzt wird weitere Untersuchungen durchführen, um den Erstverdacht "Helicobacter pylori positiv" zu erhärten und um festzustellen, ob das Bakterium tatsächlich Ursache ihrer Beschwerden ist. Der Test kann auch positiv ausfallen, wenn eine Infektion schon erfolgreich innerhalb des letzten Jahres bei Ihnen behandelt wurde.

Schnelle Hilfe für den kranken Magen!
Besonders wirksam ist eine Kombination aus zwei Antibiotika und einem sogenannten Säurehemmer, die man "Tripeltherapie" nennt. Der Säurehemmer bewirkt, dass Ihre Schmerzen innerhalb weniger Tage verschwinden und die Abheilung der Entzündung schnell erfolgt. Die Medikamente müssen eine Woche lang regelmäßig eingenommen werden. Dann verläuft die Behandlung in bis zu 95% aller Fälle erfolgreich. Bestätigt Ihr Arzt nach 4 Wochen, dass der Helicobacter verschwunden ist, haben Sie es geschafft. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat die Magenplage dann für Sie ein Ende.

Ist eine erneute Ansteckung möglich?
Eine wirkliche Neuinfektion ist aufgrund des guten hygienischen Standards in Deutschland mittlerweile selten geworden. Häufiger kommt es jedoch vor, dass die Behandlung unterbrochen oder zu früh beendet wird, so dass ein Teil der Bakterien überlebt. Dann kann die scheinbar geheilte Infektion wieder aufflammen und die Magen- oder Darmerkrankung bildet sich nicht zurück.

Helicobacter pylori – der Magenteufel

Zwischen 20 und 30 Millionen Deutsche sind mit Helicobacter pylori infiziert. Bei etwa 4 – 6 Millionen von ihnen verursacht der Keim eine Krankheit im Magen-Darm-Bereich, von einer Magenentzündung über Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre bis hin zum Magenkrebs.

Folgende Beschwerden können auf Helicobacter pylori hinweisen:

  • Magenschmerzen
  • Nüchternschmerz: Beschwerden lassen kurzfristig bei einer Mahlzeit nach
  • Magenbrennen
  • Sodbrennen
  • Übelkeit, Brechreiz
  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme
  • Mundgeruch

Der gabmed-Helicobacter-pylori-Schnelltest spürt das Bakterium aufgrund der spezifisch gegen des Bakteriums gebildeten IgG-Antikörper auf. Ein Tropfen Blut aus dem Finger genügt für den Test.